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Danke Jörg-Uwe #Hahn für Kritik am innerparteilichen #Rassismus in der #FDP zu #Rösler, „deutsche Eiche“ #Brüderle!

8. Februar 2013

Mehrheitlich gibt es in der Gesellschaft kein signifikantes Problem mit dem Aussehen von Rösler, und daß der FDP-Chef auch Vizekanzler ist, wußte oder interessierte vor der Hahn-Äußerung eh kaum jemanden. Es sind schlechte Inhalte und die schlechte Politik der FDP, die sie für die überwältigende Mehrheit der Gesellschaft unwählbar macht, und es ist die schlechte Politik von Rösler, seine schlechten Reden und witzlosen Witze, die ihn selbst persönlich in der Politik überflüssig machen.

Um mit der Rassismus-Karte nun von diesen Grundproblemen abzulenken, hat sich der FDP-Chef und „Integrationsminister“ in Hessen nun im besagten FNP-Interview nicht nur mißverständlich geäußert, sondern auch unglaublich perfide! Jetzt fehlt eigentlich nur noch der konstruierte Vorwurf, daß gegen FDP-Politiker*innen eine „Pogromstimmung“ hierzulande herrsche, um inhaltlich berechtigte und gut begründete Kritik an der FDP und ihren Protagonist*innen zu diskreditieren.

Aber vielleicht haben ja wieder alles ganz falsch verstanden, und Jörg-Uwe Hahn wollte den verdeckten und offenen Alltagsrassismus in der FDP kritisieren!?
Der im Sexismus-Sturm stehende Rainer Brüderle hatte auf dem hessischen (!) Landesparteitag 2012 zu Rösler gesagt, „Glaubwürdigkeit gewinnt man, indem man nicht wie Bambusrohre hin und her schwingt, sondern steht wie eine Eiche“. Das ist schon grenzwertig, ließe sich aber zumindest noch auf Röslers Bemerkung beziehen, „Der Bambus wiegt sich im Wind und biegt sich im Sturm, aber er bricht nicht“, soll der mal gesagt haben. Die Grenze überschritten hat Brüderle damals mit dem Nachsatz, daß deswegen „die Eiche hier heimisch [sei] und nicht das Bambusrohr“. (s. z.B. SZ 15.05.2012)

Botanisch kann Brüderle dies ja nicht gemeint haben, angesichts der vielen heimisch gewordenen Bambuspflanzen im öffentlichen Raum oder privaten Gärten. Brüderle bezog sich mit  „Bambusrohr“ auf Rösler, der also in seinen Augen nicht in Deutschland heimisch sei, tja und das ist ja wohl recht eindeutig rassistisch. Auch wenn es ein Jahr gebraucht hat, bis Hahn damit an die Öffentlichkeit gegangen ist, und es auch noch absolut mißverständlich formuliert hat, Danke Jörg-Uwe Hahn für diese Kritik am innerparteilichen Rassismus in der FDP!

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