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die #Guttbye Rede von #Guttenberg visualisiert als Wordle … und treffende Anmerkungen

1. März 2011


via www.wordle.net
Guttenberg noch immer uneinsichtig, inszeniert sich als Märtyrer-Fisch

treffende Worte von Michael H. Spreng im Sprengsatz-Blog 01.03.2011:
„Zu Guttenberg hat – wie viele Skandalpolitiker – den Zeitpunkt für den ehrenhaften Rücktritt verpasst. Deshalb jetzt der Unehrenhafte. Er wurde zum Getriebenen, sein versuchter Befreiungsschlag von Kelkheim verpuffte. Und im Rücktritt versuchte er noch einmal die unzulässige Verquickung des tödlichen Schicksals deutscher Soldaten mit seinem eigenen, selbstverschuldeten politischen Schicksal. Sie erneut als Entschuldigung für sein Zaudern, für sein Festhalten an dem Amt, vorzuschieben, ist einfach nur ekelhaft.“

„Der heute vollzogene Rücktritt von Verteidigungsminister zu Guttenberg war überfällig und richtig. Die Art und Weise, in der Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Rücktritt vollzogen hat, ist jedoch schäbig. Selbst in seiner bittersten Stunde bleibt Guttenberg sich selbst treu und bestätigt seine Kritiker in ihren Vorwürfen. Von Einsicht, Demut oder gar Selbstkritik war in seiner Rücktrittsrede keine Spur. Stattdessen stellte sich zu Guttenberg einerseits als Opfer der Medien und andererseits als tapferer Dienstherr, der sich vor seine Soldaten stellt, dar. Dabei hat es den Anschein, als ob zu Guttenberg sogar selbst glaubt, was er da sagt. Er ist aber kein Opfer, sondern ein Täter. Er schützt mit seinem Rücktritt die Soldaten nur vor seinen eigenen Verfehlungen.“
Jens Berger in den NachDenkSeiten 01.03.2011

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Kategorien:bembel commedia
  1. 2. März 2011 um 9:13 am

    Und jetzt ist die CSU wieder die alte, provinzielle Partei von früher.

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