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#Lüge vom billigen #Atomstrom – mit über 300 Steuer-Milliarden subventioniert & wir bleiben auf #AKW Giftmüll sitzen

9. November 2010


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Von wegen, Atomstrom sei billig, denn mit Steuermilliarden subventioniert, wird er nicht mit dem realen Preis angepriesen, in Wahrzeit zahlen wir alle drauf, mit unseren Steuergeldern, also auch dann, wenn wir privat Ökostrom einkaufen … davon abgesehen bezahlen wir auch noch die ungedeckten Kosten für „Endlagerung“ und unzureichende Haftung bei Katastrophen usw., sowie die Kosten für Atommülltransporte und andere „Sicherungsmaßnahmen“ …

Atomstrom – mit 304 Milliarden Euro subventioniert
Dürfen es ein paar Nullen mehr sein? Rund 200 Millionen Euro Subventionen sollen laut Bundesregierung bis heute in die Atomkraft geflossen sein. Greenpeace hat nachrechnen lassen: Es sind mindestens 204 Milliarden. Plus 100 Milliarden bis zum Ausstieg – ohne Laufzeitverlängerung. […]
Jede Kilowattstunde Atomstrom wird durch staatliche Regelungen mit 4,3 Cent subventioniert. Zum Vergleich: Die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien über das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) beträgt derzeit nur zwei Cent pro Kilowattstunde. Für die großen Energieversorger ist der Betrieb der abgeschriebenen Atomkraftwerke eine Goldgrube, für die Volkswirtschaft bedeutet er horrende Kosten.
„Atomkraft ist nicht nur die gefährlichste, sondern auch die teuerste Form der Stromerzeugung“, sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace….
(greenpeace.de 13.10.2010)

  • Atomstrom: Von wegen billig „Rechnet man die staatlichen Vergünstigungen zusammen, müsste jede Kilowattstunde Atomstrom heute real vier Cent teurer sein. Hinzu kämen noch stattliche Mehrkosten, wenn die AKW-Betreiber sich in voller Höhe für Schäden eines möglichen GAU versichern müssten. Wenn Atommeiler den gleichen Haftungsregeln unterlägen wie Autos, würde jede von ihnen produzierte Kilowattstunde Strom mit zusätzlichen 2,70 Euro unbezahlbar.“
    (fr-online.de 04.09.2009)
  • siehe auch AKW-Land Frankreich: Der Mythos vom günstigen Atomstrom
    (dw-world.de 18.05.2009)
    „Die tatsächlichen Kosten des Atomstroms würde auch Yves Marignac gerne konkret beziffern, doch die Materie scheint zu komplex. Marignac leitet in Paris das Büro des „World Information Service Energy“, einer unabhängige Experteneinrichtung. In langen Regalreihen hinter Marignacs Schreibtisch stapeln sich offizielle Berichte zum französischen Atomstromprogramm. Darin wimmelt es von rechnerischen Hypothesen zur angeblichen Kostengünstigkeit der zivilen Kernkraftnutzung. […]
    In den Berichten ginge man bei der Kostenberechnung immer von Hypothesen aus, erzählt Yves Marignac. Und ein bisschen basierten sie auch auf „äußerst optimistischen Projektionen“. Das gelte sowohl für die Bauzeit, für die Leistungsfähigkeit der Meiler und des Brennstoffs als auch für all das, was über die Betriebszeit hinausginge wie etwa die Verwaltung des Abfalls und den Rückbau, die Entsorgung der Anlage. „In all diesen Bereichen sind die Vorhersagen immer überzogen optimistisch und decken sich keinesfalls mit den wirklich entstandenen Kosten“, so Marignac“

     

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